VON DIGITALEN DORFLÄDEN…

Digitalisierung ist sicherlich einer der Schwerpunkte, wo ein neues Potential für viele Dörfer liegt. Nehmen wir als Beispiel die klassischen Dorfläden. Die größte Problematik ist, dass sie im Kosten-Nutzen-Verhältnis zu modernen Groß- und Einzelhandelsstrukturen nicht mithalten können. Wir haben uns überlegt: wie kann man mit Digitalität Abhilfe schaffen?

Bei unserer Recherche sind wir auf ein schwedisches Modell gestoßen, welches rund um die Uhr Öffnungszeiten realisiert und am Ende ohne großartiges Personal auskommt – und damit in der Kostenstruktur wieder wettbewerbsfähig ist. Diese Idee implementieren wir derzeit in einer Gemeinde, um so die grundsätzliche Daseinsvorsorge im ländlichen Raum weiter zu gewährleisten.

ZU DIGITALEN DÖRFERN.

Parallel dazu sind wir eine Kooperation mit dem Fraunhofer IESE eingegangen, um unsere Ideen mit Forschung und IT zu stärken.

Digitalität ermöglicht Dörfern, als Arbeitsplatz mit den Städten zu konkurrieren. Denn wo Menschen die Ruhe und Abgeschiedenheit für ihr Lebensumfeld schätzen, ist ein Mangel an schnellem Internetanschluss heute für Freelancer und kleine Unternehmen (von großen ganz zu schweigen) häufig Engpass bei der Standortentscheidung. Ein Ausbau ist hier auch bottom-up möglich, ohne auf den Ausbau zentraler Strukturen und politische Weichenstellungen zu warten. Diese Möglichkeiten der Selbstermächtigung möchten wir Bürgern aufzeigen.