BE Unternehmensgruppe

Unternehmer nutzen Chancen, um Bedürfnisse zu befriedigen. Dafür benötigen sie Ressourcen, Rohstoffe aus denen Produkte und Dienstleistungen entstehen. Die BE Unternehmensgruppe tut beides auf eine systemisch nachhaltige Weise: sie nutzt häufig vermeintliche Abfälle als Ausgangspunkt für neue Geschäftsmodelle; und sie konzentriert sich auf Lebensgrundlagen. Einen großen Schwerpunkt bildet das Thema Ernährung, da hier die Ursache für 30-40% unseres ökologischen Fußabdrucks zu verorten sind.

Edelpilze zum Beispiel werden mittlerweile in einem Dutzend Ländern Europas auf Kaffeesatz gezüchtet, nachdem Chido‘s mushrooms als Vorreiter in Berlin das Modell seit 2010 erfolgreich umgesetzt hat. StadtFarm erzeugt Fisch, Gemüse und Südfrüchte in urbanen Räumen, also in Verbrauchernähe, mit weniger als einem Fünftel des konventionellen ökologischen Fußabdrucks – nun erfolgt die Expansion zunächst deutschlandweit, schon bald sollen Länder von Brasilien bis Korea folgen.
Lebensmittel haben eine komplexe Wertschöpfungskette, die für Verbraucher kaum nachvollziehbar ist. Vom Saatgut bis zur Aufzucht unter optimalen Bedingungen, dann die Kühlkette über mehrere Handels- und Logistikpartner. All das benötigt heute Sensorik, Daten und Machine Learning. BE Bots entwickeln neben einer maßgeschneiderten Automatisierung für die Landwirtschaft 4.0 und Blockchain-basierter Warenströme auch Roboter, die 24/7 z.B. die Schädlingsüberwachung und -bekämpfung übernehmen können.
Doch damit Lebensmittel auf den Feldern gedeihen müssen unsere Böden wieder gesund und tragfähig werden. Die Rekarbonisierung von Böden erfolgt mittels Aktivkohle – gewonnen aus Resthölzern und Grünschnitt, der auf Kompostierungsanlagen keinen Platz mehr findet. Carbon Loop Technologies hat hierzu eine unschlagbar effiziente Pyrolysemethode entwickelt, die Kohle so günstig erzeugt, dass sie flächendeckend eingesetzt werden kann.

 

In der BE Unternehmensgruppe haben wir Dutzende solcher Ideen und Modelle erdacht, erprobt und zum Teil unternehmerisch umgesetzt. Doch wir können gar nicht alles selber machen – und wir wollen, dass andere von unserem Erfahrungsschatz profitieren. Daher ist die BE Solutions & Blue Systems Design GmbH unser Beratungszweig für nachhaltige, wettbewerbsfähige Innovationen und Wertschöpfungsprozesse. Dabei setzen wir auf das Grundprinzip der systemischen Nachhaltigkeit: jeder Abfall ist ein Ausgangsstoff für Neues. Die mit unseren Analyse- und Design-Tools entwickelten Geschäftsmodelle nutzen die vor Ort vorhandenen Ressourcen, schaffen Arbeitsplätze und setzen sowohl wirtschaftliche als auch gesellschaftliche Impulse, indem die Partizipation aller Beteiligten im Mittelpunkt steht. So entstehen neue Zukunfsperspektiven für Unternehmen, Bürger, Gemeinden.

Schwerpunkte der Arbeit der BE Solutions sind:

  • Entwicklung partizipativer, nachhaltiger Geschäftsmodelle
  • Konzeption systemischer, kaskadierender Wertschöpfungsketten (Input-Output-Analysen von Stoffströmen & deren Übersetzung in Wirtschaftspotenziale)
  • Innovationsbegleitung von Unternehmen, v.a. KMU
  • Stärkung der Resilienz von Regionen, v.a. im ländlichen Raum
  • Ausblick: 2019

    Beyond Blue – Cascading Economy. Mit der Einführung von Cascading Economy wollen wir eine neue Form von Meta-Geschäftsmodell beschreiben und erfoschen. Denn in der Cascading Economy stehen die Wertschöpfungsketten nicht nebeneinander, sondern greifen kaskadierend ineinander. Nach 8 Jahren des Wirkens mit der Blue Economy sehen jetzt die Chance ganzheitliche integierende Geschäftmodelle zu erschließen.

  • 2018

    Wir beschäftigen uns in 2018 mit der kaskadierenden, stofflichen und thermischen Nutzung von Biomasse – ganz im Sinne einer zukunftsweisenden Bioökonomie. Zudem untersuchen wir die Chancen der Digitalisierung für alle möglichen Bereiche der Nachhaltigkeit. Dies führte dazu das mit CLT und BE Bots zwei neue Ausgründungen dies Jahr unser Haus in die Selbständigkeit verließen.

  • 2017

    2017 gab es zwei große Themenkomplexe in unserer Arbeit: New Work und die Frage nach modernen Führungsansätzen, die wir sowohl intern als auch für unsere Kunden erprobt und umgesetzt haben. Gleichzeitig stellten wir unsere Regionalentwicklung in zahlreichen Orten und Bundesländern vor, zusammen mit dem Film „Von Bananenbäumen träumen„, der eines unserer Projekte über 3 Jahre begleitet hat. So konnten wir zahlreichen Dörfern zum Aufbruch in eine nachhaltige Zukunft verhelfen.

  • 2016

    Zwei Schwerpunkte standen 2016 für uns besonders im Fokus: die Wertschätzung von „Humanressourcen“ durch Inklusion und Integration in Jobs und Gesellschaft – sowohl für Flüchtlinge als auch Langzeitarbeitslose; und das Thema Gesundheit im Kontext von Nachhaltigkeit.

  • 2015

    TopFarmers wurde als eigenständiges Unternehmen ausgegründet. Themen wie Automatisierung (Industrie 4.0) spielten auch in der Regionalentwicklung eine Rolle, z.B. im Tourismus. Mit unserem „UPRISE Prozess“ ermöglichen wir die systemische Betrachtung verborgener Potentiale durch Simulationsmodelle bei Städten und Gemeinden.

  • 2014

    Dieses Jahr stand das Thema „Energie im Überfluss“ als Motor für innovative Impulse im Fokus. Auch Fashion und 3D-Druck beschäftigten uns, auch in Form praktischer Experimente und Workshops.

  • 2013

    Neben unserem ersten Projekt in Brandenburg Entwicklung mehrerer Konzepte für “Business in a Box”. Auch Seife (Alternativen zu Palmöl) war ein Thema, das v.a. die Delegation aus Indonesien sehr interessierte.

  • 2012

    Vermehrt Regionalentwicklungsprojekte und die Begleitung mehrerer Finanzierungsrunden bei europäischen Start-ups. Zudem politische Arbeit mit verschiedenen Bundesparteien sowie bei der UN.

  • 2011

    Gründung, erste Projekte mit KMU im Bereich Ernährung (Deutschland und Bhutan) sowie in den Bereichen Energie (Schweden) und Wasser (Deutschland, Schweden).