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Die Zukunft gestalten!

Es fühlt sich an, als gäbe es im Moment nur noch ein Thema: Coronavirus. Aber gerade jetzt denken wir und viele andere kreative Köpfe auch intensiv über Zukunft nach und wie wir sie nachhaltiger gestalten können.

Tipp Nr. 1:

Zum Beispiel machen sich Dörfer auf den Weg zu mehr Eigenständigkeit, Selbstbestimmung und wirtschaftlichen Spielräumen. Auf der Plattform Dörfer im Aufbruch zeigen wir viele Beispiel, die anderen Mut machen, sich ebenfalls zusammen zu tun und in einen Veränderungsprozess zu gehen. Und wer für diesen Weg noch qualitativen Input benötigt, kann an dem kostenlosen Onlinekurs von Dörfer im Aufbruch teilnehmen und sich zu Themen wie Finanzierung, Kommunikation, Kreativitätsprozesse und Konfliktlösung weiterbilden.

Tipp Nr. 2:

Wer es noch passgenauer auf seine Bedürfnisse haben will, kann DiANA, die digitale Co-Moderatorin nutzen. Sie unterstützt mit kurzen Videoanleitungen direkt während eines Treffens, so dass Ideenfindung, Gruppenprozesse, oder Entscheidungen leichter zu bewältigen sind. Noch einfacher wird´s durch den Chat Bot, der den Nutzern bei der Auswahl der richtigen Videotools hilft. Ein Beispiel wie KI-gestützte Systeme auch die Regionalentwicklung verändern können. Und in Zeiten von Social Distancing auch ideal für digitale Meetings. Probieren Sie es hier gleich aus!

Tipp Nr. 3:

Durch Village Entrepreneurship zu mehr Handlungsspielräumen für Dörfer gelangen. Markus Haastert, Geschäftsführer der BE Solutions erzählt in unserem kostenlosen Videobeitrag, welches Potential in Village Entrepreneurship steckt. Hier geht´s direkt zum Video.

Tipp Nr. 4:

Im Moment kann man sich vor digitalen Angeboten ja kaum retten. Wir haben eine kleine Auswahl für Sie getroffen:

  • Der Klassiker: Zoom. Trotz Datenschutzprobleme im Moment das praktischste Tool für Teammeetings mit vielen Teilnehmern oder Webinaren
  • Wer professionelle Webinare anbieten möchte, kann dies sehr gut über WebinarJam machen.
  • Die private Gratis-Version von TeamViewer kann jetzt auch zum Arbeiten im Home Office genutzt werden, um z.B. Fernwartungen an den Rechnern von Mitarbeitern zu übernehmen.
  • Und wem all diese Video-Meetings und Bildschirm-Shares nicht genug sind, der kann sich den 3D-LearnSpace der WBS Akademie anschauen. Hier können die Teilnehmer als Avatare an verschiedenen Formaten teilnehmen. Buchungen eigener 3D-Räume sind auf Anfrage bei der Akademie möglich.

Tipp Nr. 5:

#beyondcrisis: Unter dem Motto „Schluss mit schlechten Nachrichten – Zeit für neue Lösungen“ sucht die neue Initiative von „Deutschland – Land der Ideen“, AusserGewöhnlich Berlin und weiteren Partnern nach Ideen und Geschäftsmodellen, die aus der Coronakrise die Zukunft bauen  wollen. Beiträge können ab sofort unter www.beyond-crisis.de eingereicht werden.

Tipp Nr. 6:

Und wer für seine guten Ideen noch Fördergelder sucht, für den ist hier vielleicht das passende dabei:

Deutscher Nachhaltigkeitspreis für Städte und Gemeinden: Bis 24.4.2020 können sich Kommunen jeder Größe bewerben, die nachhaltige Maßnahmen für eine klimabewusste Stadtentwicklung umgesetzt haben. Die 3 Gewinner erhalten ein Preisgeld von je 30.000 €.

Ehrenamtliches Engagement in ländlichen Räumen : Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) unterstützt wissenschaftliche Untersuchungen, deren Fokus sich explizit auf Themen des ehrenamtlichen und bürgerschaftlichen Engagements in ländlichen Räumen richtet. Die Einreichungsfrist für Projektskizzen wurde bis 30.4.2020 verlängert.

Smart Cities Modellprojekte startet in die zweite Förderrunde: unter dem Motto „Gemeinwohl und Netzwerkstadt/Stadtnetzwerk“ können bis 20.5.2020 Ideen zur Smart Cities Strategien eingereicht werden. Ingesamt stellt das Bundesinnenministerium (BMI) einen Fördertopf von 150 Mio € zur Verfügung.

LandVersorgt – Neue Wege der Nahversorgung in ländlichen Räumen: Aufgrund der Corona Pandemie wurde die Einreichungsfrist für Projekte, die geeignet sind, die Nahversorgung in den ländlichen Räumen zu verbessern bis 2.6.2020 verlängert!

„Demografie-Beispiel des Monats“ der Staatskanzlei Brandenburg

Weitere Auszeichnung unserer gemeinnützigen Arbeit „Dörfer im Aufbruch mit dem „Demografie-Beispiel des Monats“ der Staatskanzlei Brandenburg

In vielen Dörfern engagieren sich die Bewohner mit kreativen Ideen für die Zukunft ihrer Heimat. Die Initiative „Dörfer im Aufbruch“ des Vereins ZERAP Germany in Steinhöfel im Landkreis Oder-Spree bündelt auf einer Online-Plattform Praxisbeispiele aus ganz Deutschland und möchte so inspirieren und Impulsgeber für das eigene Engagement sein. Mit einem kostenlosen Online-Kurs können Interessierte lernen, wie eine langfristige Dorfentwicklung gestaltet werden kann. Mit dem aktuellen Projekt „DiANA – die virtuelle Co-Moderatorin“ möchte die Initiative Moderationsmethoden auch Laien zugänglich machen.

Der Staatskanzleichef Martin Gorholt würdigte am 21.08.19 das Engagement der Steinhöfeler mit der Auszeichnung „Demografie-Beispiel des Monats“ August.

„Hilfe zur Selbsthilfe – das sei das richtige Mittel, um regional angepasste Lösungen zu ermöglichen und zugleich das Selbstbewusstsein und die Heimatverbundenheit zu stärken. Wer etwas aus eigener Kraft schaffe, sei stolz darauf“, so Martin Gorholt. Während der Auszeichnungsveranstaltung hob er hervor, dass ‚Dörfer im Aufbruch‘ dazu beitragen will, wirtschaftlich tragfähige, nachhaltige Lösungen zu entwickeln. An Ideen mangele es nicht, aber es müssten auch die Spielräume zur Verwirklichung innovativer Ansätze geschaffen werden. Manchmal gibt es Hindernisse in Form von Rechtsvorschriften, manchmal auch ‚lediglich‘ in den Köpfen, so Martin Gorholt weiter. Außerdem wolle er mit dieser Auszeichnung alle Brandenburgerinnen und Brandenburger ermutigen, sich aktiv mit neuen Ideen und Konzepten in die Gestaltung ihres Dorfes einzubringen. Notwendig sei aber auch, dass Entscheider in Politik und Verwaltung Neues zulassen und sich auf Augenhöhe mit den Akteuren auseinandersetzen.

Dazu hatte Martin Gorholt während der Veranstaltung Gelegenheit. Verschiedene Akteure aus Zivilgesellschaft und Verwaltung des Landes Brandenburg und des Amtes Odervorland waren zum Erfahrungsaustausch erschienen und schilderten ihre Erwartungen an Politik und Verwaltung.

Als die Bäume den Wald verließen. Unser neuer Case zum Waldsterben 2.0!

Waldsterben, Borkenkäfer, Waldbrände, Hitzesommer… Der Zustand unserer Wälder ist mehr als bedenklich. Und das aus jeder Perspektive: global aber auch im Verhältnis von Stadt und Land. Wie geht es unseren Wäldern? Und welches Potential steckt in unseren Bäumen, wenn man neue Ansätze wie Agroforstwirtschaft oder innovative Produktionsprozesse wie Abroform und Anwendungsgebiete z.B. für Mode in Betracht zieht? Und welchen Beitrag können die Stadtbäume für eine nachhaltige Entwicklung beitragen, wenn man auch hier ihr Potential als Klima-Game-Changer nutzen würde? All diese Fragen beleuchten wir in unserem aktuellen Case „Waldsterben 2.0?! Als die Bäume den Wald verließen.

Regionalpiloten - Nachhaltigkeitsberatung-Innovationsberatung-Regionalentwicklung-Systems Design

Die Regionalpiloten – damit Innovation zur Routine wird


Aus unserer Erfahrung aus der Regionalentwicklung hat sich in den letzten Monaten die Erkenntnis immer weiter verdichtet, dass die bisherige Arbeitsweise und Förderpolitik zur Unterstützung des ländlichen Raums neue Impulse braucht. Auf der einen Seite gibt es ein enormes Potential engagierter Dorfbewohner, die etwas verändern wollen, um das Leben auf dem Land zukunftsfähig zu machen und demografischer Entwicklung, Strukturwandel- und Transformationsprozessen, Entvölkerung und mangelnder Infrastruktur zu trotzen. Auf der anderen Seite gibt es eine Förderpolitik, die erkannt hat, dass die Unterstützung eines solchen Engagements von enormer Bedeutung ist, um die demokratische Grundlage unseres Landes zu schützen.

Man könnte also meinen, es wird viel getan und wir sind auf einem guten Weg. Das stimmt bis zu einem gewissen Grad! Allerdings werden vorhandene Fördertöpfe oft nicht ausgeschöpft. Und vielversprechende Projekte und Veränderungsprozesse können aufgrund mangelnder Finanzierung nicht realisiert werden. Wie passt das zusammen? Wir meinen es liegt an der Existenz zweier getrennter Systeme: Verwaltung auf der einen Seite – lokale Akteure (Innovatoren) auf der anderen Seite. Die einen sind gut in Routineprozessen, die anderen wollen neue Wege gehen. Beide bringen unterschiedliche Lösungskompetenzen und Potenziale mit in die Veränderungsprozesse ein, sprechen unserer Erfahrung nach aber keine für den anderen verständliche Sprache. Es fehlt an Sensibilität und Verständnis. Dabei sollten diese Systeme so gut wie möglich ineinander greifen, durchlässig sein, um das Potential auf beiden Seiten so effizient wie möglich zu entfalten, damit Ressourcen (Ideen, Engagement, Fördermittel) nachhaltig zum Einsatz kommen, die tatsächlich greifen und vorort etwas verändern.

Innovations-Datenbank mit über 3.000 Best-Practice Einträgen aus unterschiedlichen Bereichen und Branchen.

Bisher haben wir uns in unserer Arbeit auf die lokalen Innovatoren konzentriert und an bestimmten Schnittstellen eine Moderations- oder Dolmetscherfunktion zur Verwaltung und Politik übernommen. Doch die Herausforderungen, vor denen der ländliche Raum steht sind groß und betreffen alle Regionen im Bundesgebiet. Deshalb haben wir zusammen mit Deutschland – Land der Ideen die Initiative der Regionalpiloten ins Leben gerufen.

Deutschland – Land der Ideen bringt dabei vor allem die langjährige überregionale Erfahrung im Screening und dem Sichtbarmachen von Innovationen sowie dem Wissenstransfer und der deutschlandweiten Vernetzung von relevanten Akteuren mit. Die BE Solutions ist ein erfahrener Partner mit den Akteuren im ländlichen Raum und spezialisiert auf Regionalentwicklung für nachhaltige Veränderungsprozesse und kaskadierende Wertschöpfungsmodelle.

Gemeinsam verfügen wir über eine Innovations-Datenbank mit über 3.000 Best-Practice Einträgen aus unterschiedlichen Bereichen und Branchen.

Im Schulterschluss wollen wir neue Impulse im ländlichen Raum setzen, für mehr Durchlässigkeit der Systeme sorgen und einen Beitrag leisten, um die Kommunen in Deutschland zu beflügeln.

Mit einem gemeinsamen Leistungspaket identifizieren und aktivieren wir die innovativen Treiber vor Ort. Wir sensibilisieren für die Bedeutung von Innovationen und tragen zu einer besseren Kommunikation bei. Wir schaffen Räume für interdisziplinären Austausch und sorgen gezielt für Vernetzung. Dabei unterstützen wir bei ersten Projektideen sowie der Formulierung und Ausgestaltung von Förderanträgen. Wir entwickeln übergreifende Strategien, beraten in der Markenbildung und helfen beim Investorenmanagement. Mit all unserer Expertise unterstützen wir dabei, dass Innovation zur Routine wird.

Mehr dazu auch unter www.regionalpiloten.de

News - Unternehmensberatung - Nachhaltigkeit, Innovation & Regionalentwicklung

Neujahrsvorsatz gegen die Regulierungswut

Es gibt Tage da fragt man sich, ob unser Staat überhaupt Unternehmer haben will. Die meisten Menschen wissen gar nicht, was für irrsinnige Vorschriften und Regulierungen es in der BRD gibt. Jede Regierung schafft neue Regeln und Gesetze, irgendwie auch als Daseinsbegründung, aber Gesetze verschlanken oder an der Realität ausrichten? Das wird meistens vergessen.Ein Beispiel: in jedem privaten Haushalt dürfen beliebige Verlängerungskabel eingesetzt werden – sie sind ja CE geprüft und damit wohl hinreichend sicher. In einem Büro hingegen muss dasselbe Kabel zwingend einen Schutzschalter haben und regelmäßig von einem Elektriker auf Funktionalität geprüft werden, der dann eine entsprechende Plakette anbringt. Das gilt für JEDES Kabel, das in einem Büro in Deutschland im Einsatz ist. Für mich ein klares Indiz für gelungene Lobbyarbeit: die Elektrikerbranche dürfte sich daran dumm und dusselig verdienen. (Zur Orientierung: zwischen 3 und 15 EUR pro geprüftem Kabel wurden uns schon angeboten…)Es wird aber noch lustiger. Wenn jetzt ein Mitarbeiter an einem dieser streng geprüften Mehrfachstecker sein/ihr privates Handy aufladen möchte (weil er es auch beruflich nutzt – dafür erhält er/sie sogar einen steuerfreien Lohnzuschuss), ist das illegal, zumindest aber nicht durch die Berufshaftpflicht der Firma abgedeckt. Es könnte ja sein, dass das Handy überhitzt und explodiert – dann haftet der Mitarbeiter privat für den Schaden, oder die Chefin, die diese grob fahrlässige Handlung zugelassen hat.Nun fordern manche Politiker ein Recht auf Home Office, wie es das in anderen Ländern gibt. Leider ist es aber in Deutschland so, dass ein Unternehmen, das seinen Mitarbeitern erlaubt, von zu Hause zu arbeiten, sicherstellen muss, dass diese Mitarbeiter auch zu Hause an einem ergonomisch geeigneten Arbeitsplatz arbeiten. Es gibt aber kein Gesetz, dass der Mitarbeiter den Chef zwecks dieser Überprüfung in seine Wohnung lassen muss (soweit kommt‘s noch!). Es ist also schlicht gar nicht möglich, sich hier rechtskonform zu verhalten. Ob diese Mitarbeiter auch zu Hause jährlich die genutzten Kabel vom Elektriker prüfen lassen müssen, für den Fall eines Kabelbrands während des Home Office Tages?Von Mindestlohn für Praktikanten, der überall nur nicht in den Ministerien bezahlt wird, uvm. wollen wir gar nicht erst anfangen.Es wäre lustig, wenn es nicht gleichzeitig so ernst wäre. Die Folge all dieser wahnsinnigen Überregulierung ist nämlich, dass man als Unternehmer mit Angestellten streng genommen immer mit einem Bein im Knast steht. Als würden Unternehmer nicht schon genug Risiken in Kauf nehmen, packt der Staat noch ein paar drauf, weil Berufspolitiker sich ohne jedweden Realitätsbezug die Welt malen, „wiedewiede wie sie mir gefällt“.Falls wir in 2018 irgendwann eine neue Regierung haben, hätte ich einen dringenden Neujahrswunsch: für jedes neue Gesetz werden zwei abgeschafft. Und redet mal mit ein paar Unternehmern (nicht nur Konzernlenkern, also angestellten Managern!). Vielleicht finden sich ja ein paar sinnvolle Regeln, die wir einführen können, statt sinnloser.